Künstler

Ständig vertretene Künstler

  • Günther Rothe 

    Gün­ther Rothe wurde 1947 in Lützen bei Leipzig geboren. Der studierte Musik­er und Orch­ester­leit­er entwick­elte sich ziel­gerichtet Ende der 80er Jahre zum Maler, Grafik­er und Plas­tik­er. Dabei stand ihm der Leipziger Pro­fes­sor Heinz Wag­n­er als Lehrer und Men­tor zur Seite.

    Heute gehört Gün­ther Rothe zu den exponierten Leipziger Kün­stlern, auch wenn er nicht dem in der Kunst­wissenschaft seit den 70er Jahren einge­führten Begriff der „Leipziger Schule“ zuzuord­nen ist. Rothes Malerei umge­ht sowohl den philosophis­chen Anspruch wie den von der Gegen­ständlichkeit geprägten erzäh­len­den Charak­ter dieser Kun­strich­tung. Vielmehr verkör­pert Rothe, inspiri­ert durch den englis­chen Maler William Turn­er (1775–1851), mit sein­er Malerei eine Stil­rich­tung, die von der „Leipziger Schule“ weit­ge­hend aus­ge­lassen wurde, die nicht gegen­ständliche, vor­wiegend von inten­siv­en Farb­wirkun­gen geprägte impres­sion­is­tis­che Malerei.

    Die Bilder des Kün­stlers verin­ner­lichen eine Liai­son von Gegen­ständlichkeit und Abstrak­tion und erzie­len damit eine sug­ges­tive Inspi­ra­tion beim Betra­chter. In dieser postim­pres­sion­is­tis­chen Stilis­tik ste­ht Rothe einzi­gar­tig im Umfeld der großen Leipziger Kün­stler­schaft mit seinem Schaf­fen da.

    Werke

Unsere Gastkünstler

  • Albert Hennig 

    Albert Hen­nig (1907–1998) gilt als ein­er der let­zten Kün­stler dessen kün­st­lerisches Gesamtwerk der Bauhausidee zuge­ord­net wird. Angeregt durch seinen Lehrer Josef Albers wid­met er sich ab 1932 inten­siv der Malerei. In Dessau und Berlin wird er von Peter­hans, Schleper, Schmidt, Mies van der Rohe und Kandin­sky unter­richtet. Zum Kon­text des Bauhaus­es und zum CEu­vre Hen­nigs gehören schein­bare Polar­itäten. Albert Hen­nigs Schaf­fen bewegt sich zwis­chen diesen Polen. Er schafft Bilder in der stren­gen Form­sprache des Bauhaus­es, real­is­tisch bzw. abstrakt.

    Werke

  • Alek Sander 

    • ist ein Berlin­er Künstler
    • auss­chließlich Han­dar­beit ohne Vorzeichnung
    • malt Öl auf Papier
    • im Bie­der­meier­stil

    Werke

  • Alessandro Siviglia 

    • 1982 in Saler­no geboren
    • im frühen Jugen­dal­ter begann er seine kün­st­lerische Lauf­bahn mit Graf­fi­ti Writing
    • er ist aus­ge­bilde­ter Kun­stlehrer und Werbegrafiker

    Werke

  • Claudia Tübke 

    Clau­dia Tübke geb. 1954 in München. Tochter des Malers Wern­er Tübke.

    Werke

  • Gustav Schiffmacher 

    Gus­tav Schiff­mach­er — Expres­sion­is­mus, Neo- Expres­sion­is­mus.. Bilder in Samm­lun­gen und pri­vat­en Besitz, weltweit. Die offene Ästhetik des Kün­stlers bezieht sich auf eine tiefe men­schliche Kom­mu­nika­tion. Arbeit­en sind inspiri­ert von Natur und dem Welt­geschehen, geleit­et von Erin­nerun­gen und Ent­deck­un­gen in die Kon­struk­tion und Kom­mu­nika­tion der Farbfelder. Umgang mit Mate­r­i­al und Exper­i­men­tier­freude leit­et den Entste­hung­sprozess, — im Visi­er bleibt jedoch immer der Bezug auf die plas­tis­che Lin­ie der Kom­po­si­tion und die schöpferische Unabhängigkeit.

    Werke

  • Horst Meier 

    Horst Meier alias Erwin Mis­erre (1925–2016) war nicht nur ein gewis­senhafter Agent des Aus­lands­ge­heim­di­en­stes der DDR, son­dern auch ein außergewöhn­lich­er Kün­stler. Seine Skulp­turen sind so vielfältig wie das Leben, sinnlich, ero­tisch und abstrakt. Seine Spezial­ität sind die demontablen Teile, die exakt ineinan­der-greifen, sich gegen­seit­ig in Posi­tion oder im Gle­ichgewicht hal­ten und daher per­fekt aufeinan­der abges­timmt sein müssen.

    Werke

  • Jean Miotte 

    „Ich ver­ste­he meine Arbeit als Pro­jek­tion, als eine Abfolge von inten­siv erlebten Momenten, Ergeb­nis der Auseinan­der­set­zung mit Erfahrung, inneren Kon­fl ikten. Malen heißt nicht, mit dem Ver­stand zu the­o­retisieren oder intelek­tuelle Über­legun­gen anzustellen. Malen ist eine Hand­lung, ein Bewe­gungsablauf, den man in sich trägt, der seinen Ursprung im Inneren hat.”

    „Bewe­gung ist mein Leben”, sagt der Kün­stler und sub­sum­miert unter dieser zunächst schlicht klin­gen­den Formel ein Uni­ver­sum biografis­ch­er und kün­st­lerisch­er Vorgänge, die den nun 80 Jahre alten Self­made Man ereilt, geformt, beglückt, bestärkt und sozial verpflichtet haben wie nur wenige sein­er Kol­le­gen.
    Unweiger­lich als erstes imponiert Miottes kolos­sale logis­tis­che Agilität. An mehr als 200 Schau­plätzen auf sämtlichen Erdteilen hat der 1926 in Paris geborene Kün­stler seit 1953 seine Werke bewegt und dor­thin meist auch begleit­et. Das macht rund 300 Einzel- und Grup­pe­nausstel­lun­gen in Museen, Akademien, Gale­rien, Kun­st- und Messe­hallen von 31 Län­dern, darunter Syrien, Tai­wan, Brasilien, Finn­land, Japan und Chi­na, wo Miotte 1980 als erster west­lich­er Kün­stler nach Maos Tod in Peking ausstellte, und in Schang­hai und Peking mit Stu­den­ten disku­tierte.
    Und seit der Kos­mopolit 1978 ein ständi­ges Ate­lier im New York­er Stadt­teil Soho bezog, führt Miotte eine im Wortsinn atlantis­che Exis­tenz. Ihr europäis­ches Pen­dant ist ein bere­its 1963 erwor­benes, inzwis­chen zum Muse­um aus­ge­bautes, Ate­lier im franzö­sis­chen Provence-Ort Pig­nans. Sei­ther ver­stetigt ein tur­nus­mäßiger Wech­sel zwis­chen der tur­bu­len­ten Zwölfmil­lio­­nen-Metro­­pole am Hud­son und der ländlichen Idylle im Heimat­land die Bewe­gung, schafft sie aber gewiss nicht ab. …

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  • Lotte Teussink 

    • geboren 1982 / lebt und arbeit­et in den Niederlanden
    • nieder­ländis­che zeit­genös­sis­che Malerin
    • Studi­um der Bilden­den Kun­st an der Kun­stakademie Rotterdam
    • Ihre Gemälde sind eine mutige Mis­chung aus (Pop-)Surrealismus, Real­is­mus, naiv­er Kun­st und Spiritualismus
    • Ausstel­lun­gen :  Nieder­lande, Bel­gien, Finn­land, Frankre­ich, Deutschland
    • Teil­nahme an Kun­stmessen in Deutsch­land und den Niederlanden

    Werke

  • Rolf Kuhrt 

    „Alles, was mich bewegt, fließt let­ztlich in meine Arbeit ein und alles hat damit auch mit mir zu tun, …”

    „Gewis­senstromm­ler” nan­nte Edwin Kratschmer den Zeich­n­er, Holzschnei­der und Bild­hauer Rolf Kuhrt und fügte hinzu, „der aus sein­er sozialen Haut nicht her­auskann, eine nim­mer­müde Kas­san­dra.” Beze­ich­net ist damit der moralis­che Aspekt seines Œuvres, zu dem der Kün­stler sich beken­nt: „Sich­er bin ich irgend­wie Moral­ist. Aber ich suche in meinen Arbeit­en immer nach einem Besseren als ich selb­st bin.” 

    Diese Hal­tung des Kün­stlers ist in den let­zten Jahrzehn­ten nicht nur unverän­dert geblieben, er hat sie vielmehr stärk­er akzen­tu­iert. Insofern haben sich auch die Gegen­stände und Stoffe sein­er bild­ner­ischen Auseinan­der­set­zun­gen nicht verän­dert, und das heißt, er ist ständig auf der Suche nach dem eige­nen Ich und dessen Ort in der Gegen­wart, nicht als Weltverbesser­er oder gar Besser­wiss­er, vielmehr als zunehmend Betroffen­er, als ein Jemand, der als Kün­stler wie als Men­sch sich, in den Strudel der Geschehnisse hinein­geris­sen, erken­nt und sich fragt: Bin ich noch in der Lage, ich selb­st zu sein, eigene Ansicht­en auszu­bilden, selb­st zu entschei­den oder müsste ich erken­nen, zunehmend manip­uliert zu wer­den und sehen­den Auges ein­fach mit­ge­spült zu wer­den, nicht in der Lage zu sein, mit den Mit­teln des Kün­stlers Zeichen zu set­zen, Aufmerk­samkeit zu erre­gen, zu sen­si­bil­isieren, vielmehr gefan­gen zu sein? Dage­gen set­zt er die Befreiung, den Aus­bruch, das Bemühen, die Frei­heit zu suchen.

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  • Vin Dantes 

    “Vin Dantes” ist ein Kün­stler aus Großbri­tan­nien, der weib­liche For­men und ins­beson­dere Gesichter darstellt. Er ist von starken weib­lichen Charak­teren inspiri­ert. Er über­set­zt dies in seinem Stil mit küh­nen und selb­st­be­wussten Lin­ien. Er liebt es, sich in Details zu ver­lieren, Lin­ien und Kur­ven immer wieder zu über­ar­beit­en. Dabei strebt er danach, eine inter­es­sante Bal­ance zwis­chen lock­er­er Pin­selführung und einem straff polierten Fin­ish zu find­en. Das daraus resul­tierende Ziel ist eine robuste und den­noch schöne Sicht, die es dem Auge ermöglicht, jedes Mal mehr Freude zu find­en. Seine Werke wer­den sehr geschätzt, für ihren starken Aus­druck, wie kein ander­er! Ein sehr sicher­er Wert, der sich schnell und ständig weiterentwickelt. 

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