Künstler

  • Albert Hennig

    Albert Hen­nig (1907–1998) gilt als ein­er der let­zten Kün­stler dessen kün­st­lerisches Gesamtwerk der Bauhausidee zuge­ord­net wird. Angeregt durch seinen Lehrer Josef Albers wid­met er sich ab 1932 inten­siv der Malerei. In Dessau und Berlin wird er von Peter­hans, Schleper, Schmidt, Mies van der Rohe und Kandin­sky unter­richtet. Zum Kon­text des Bauhaus­es und zum CEu­vre Hen­nigs gehören schein­bare Polar­itäten. Albert Hen­nigs Schaf­fen bewegt sich zwis­chen diesen Polen. Er schafft Bilder in der stren­gen Form­sprache des Bauhaus­es, real­is­tisch bzw. abstrakt.

  • Christian Wilhelm

    geboren am 24.02.1965 in Mühlhausen / Thüringen

  • Claudia Tübke

    Künstler-Portrait

    Clau­dia Tübke geb. 1954 in München. Tochter des Malers Wern­er Tübke.

  • Guido Deleu

    • der bel­gis­che Design­er Gui­do Deleu (1932) vere­int Tech­nik und Kunst. 
    • beru­flichen Kar­riere als Bauin­ge­nieur bei Philips, geht er nun sein­er großen Lei­den­schaft nach, Kun­st und Bildhauerei
    • besuchte die Akademie der Kün­ste in Roe­se­lare für 3 Jahre
    • absolvierte zahlre­iche Work­shops in Car­rara — Ital­ien mit dem Schw­er­punkt der Mar­mor Bildhauerei 
  • Günther Rothe

    Künstler-Portrait

    „Es gibt keine hässliche Farbe, nur die daneben passt nicht.”

    Para­dox, aber wahr: Der 1947 in Lützen bei Leipzig geborene Kün­stler Gün­ther Rothe studierte in Leipzig, lebt in Leipzig, malt in Leipzig – und legt den­noch Wert auf die Fest­stel­lung, kein Leipziger Maler zu sein. Zumin­d­est nicht unbe­d­ingt ein typischer.

    Denn seit die tra­di­tion­sre­iche Kun­st- und Mess­es­tadt vor eini­gen Jahren unverse­hens in den Fokus des inter­na­tionalen Kun­st­be­triebs geri­et und anek­do­tis­che Malerei aus dem Einzugs­ge­bi­et von Pleiße und Elster betucht­en Samm­lern in aller Welt sechsstel­lige Euro-Sum­­men wert ist, schmückt den typ­is­chen Leipziger Maler von heute ein mark­t­gängiges Etikett: Er zählt zur »Neuen Leipziger Schule«.

  • Horst Meier

    Künstler-Portrait

    Horst Meier alias Erwin Mis­erre (1925–2016) war nicht nur ein gewis­senhafter Agent des Aus­lands­ge­heim­di­en­stes der DDR, son­dern auch ein außergewöhn­lich­er Kün­stler. Seine Skulp­turen sind so vielfältig wie das Leben, sinnlich, ero­tisch und abstrakt. Seine Spezial­ität sind die demontablen Teile, die exakt ineinan­der-greifen, sich gegen­seit­ig in Posi­tion oder im Gle­ichgewicht hal­ten und daher per­fekt aufeinan­der abges­timmt sein müssen.

  • Jean Miotte

    Künstler-Portrait

    „Ich ver­ste­he meine Arbeit als Pro­jek­tion, als eine Abfolge von inten­siv erlebten Momenten, Ergeb­nis der Auseinan­der­set­zung mit Erfahrung, inneren Kon­fl ikten. Malen heißt nicht, mit dem Ver­stand zu the­o­retisieren oder intelek­tuelle Über­legun­gen anzustellen. Malen ist eine Hand­lung, ein Bewe­gungsablauf, den man in sich trägt, der seinen Ursprung im Inneren hat.”

    „Bewe­gung ist mein Leben”, sagt der Kün­stler und sub­sum­miert unter dieser zunächst schlicht klin­gen­den Formel ein Uni­ver­sum biografis­ch­er und kün­st­lerisch­er Vorgänge, die den nun 80 Jahre alten Self­made Man ereilt, geformt, beglückt, bestärkt und sozial verpflichtet haben wie nur wenige sein­er Kol­le­gen.
    Unweiger­lich als erstes imponiert Miottes kolos­sale logis­tis­che Agilität. An mehr als 200 Schau­plätzen auf sämtlichen Erdteilen hat der 1926 in Paris geborene Kün­stler seit 1953 seine Werke bewegt und dor­thin meist auch begleit­et. Das macht rund 300 Einzel- und Grup­pe­nausstel­lun­gen in Museen, Akademien, Gale­rien, Kun­st- und Messe­hallen von 31 Län­dern, darunter Syrien, Tai­wan, Brasilien, Finn­land, Japan und Chi­na, wo Miotte 1980 als erster west­lich­er Kün­stler nach Maos Tod in Peking ausstellte, und in Schang­hai und Peking mit Stu­den­ten disku­tierte.
    Und seit der Kos­mopolit 1978 ein ständi­ges Ate­lier im New York­er Stadt­teil Soho bezog, führt Miotte eine im Wortsinn atlantis­che Exis­tenz. Ihr europäis­ches Pen­dant ist ein bere­its 1963 erwor­benes, inzwis­chen zum Muse­um aus­ge­bautes, Ate­lier im franzö­sis­chen Provence-Ort Pig­nans. Sei­ther ver­stetigt ein tur­nus­mäßiger Wech­sel zwis­chen der tur­bu­len­ten Zwölfmil­lio­­nen-Metro­­pole am Hud­son und der ländlichen Idylle im Heimat­land die Bewe­gung, schafft sie aber gewiss nicht ab. …

  • Jutta Stern

    Künstler-Portrait
    • Geboren 1950 in Pforzheim
    • Studi­um 1971 an der Freien Uni­ver­sität Berlin.
    • 1996 Beginn der Lehr- und Arbeit­s­jahre als Bild­hauerin in Freiburg.
    • 2003 Inten­sivs­tudi­um Bild­hauerei und Mod­el­lieren u.a. an der Europäis­chen Kun­stakademie Trier.
    • Seit 2006 als selb­st­ständi­ge Bild­hauerin in Berlin tätig.
    • Als Bild­hauer­ma­te­r­i­al ver­wen­det Jut­ta Stern den heimis­chen Sand­stein sowie Ziegeleiton, auch Skulp­turen aus Bronze gehören zum Repertoire.
    • Den Weg in die Bild­hauerei ver­dank­te Jut­ta Stern ihrem Groß­vater Fer­di­nand Preiss (1882–1943), ein namhafter Elfen­bein­schnitzer in der Zeit des Art Deco.
  • Kathrin Hartung

    • geboren 1970 im Jeri­chow­er Land
  • Keti Teichner

    Künstler-Portrait

    2015 – heute Malerin und selb­ständi­ge Kun­st­dozentin für Malerei, Grafik und Mod­edesign in Leipzig, Teil­nahme an ver­schiede­nen Ausstel­lun­gen in Deutschland

    2014 – 2019 Kun­st­dozentin in ein­er freien Kun­stschule in Leipzig

    2011 Schmuck­de­sign (Emaille)

    2009 – 2011 The­ater Kostüm­bild­ner in Tbilisi

    2008 – 2009 Stil­ber­atung in ein­er Mode­bou­tique 2008 Ausstel­lung prämiert­er Bilder in 6 geor­gis­chen Städten

    2004 – 2009 Kun­st­studi­um (Mod­edesign) an der State Acad­e­my of Art, Tbilisi

    2003 Präsen­ta­tion der ersten eige­nen Modekollektion

    2000 – 2003 Mod­een­twurf und Schnei­derei 2000 Abitur Fachrich­tung Modedesign

    1984 in Tbil­isi (Georgien) geboren

  • Konrad Masiero

    Künstler-Portrait
    • Geboren 1968 in Leipzig.
    • 1984 Studi­um an der Hochschule für Grafik und Buchkun­st (HGB) Leipzig in der Fachrich­tung Malerei/Grafik unter Thiele­mann, Loebel, Blume und Nusser.
    • 1991 Prak­tikum im Mal­saal der The­ater­w­erk­stät­ten der Oper Leipzig
    • 1992–1996 The­ater­malereis­tudi­um an der Hochschule für Bildende Kün­ste Dresden.
    • Seit 1996 Anstel­lung als The­ater­maler in den The­ater­w­erk­stät­ten der Oper Leipzig und als selb­st­ständi­ger Kün­stler in Leipzig.
    • Kon­rad Masiero gehört zu den Vertretern der zeit­genös­sis­chen, gegen­ständlichen Malerei, Motive sind dabei Men­schen, Tiere, Landschaften.
  • Künstler

  • Peter Barczewski

    Peter Bar­czews­ki geb. 1962 in Thürin­gen hat an der Hochschule für Grafik und Buchkun­st (HGB) Leipzig freie Grafik und Malerei studiert und absolvierte ein Studi­um für Ani­ma­tion an der Hochschule für Film und Fernse­hen in Pot­s­­dam-Babel­s­berg. Bar­czews­ki zaubert sur­reale Bilder mit kraftvollen Far­ben und Kom­po­si­tio­nen auf große Lein­wände. Er stellt Arbeit­en vor, die in den let­zten Monat­en auf ein­er aus­gedehn­ten Reise durch die Welt der KI-Bilderzeu­­gung ent­standen sind.
    Peter Bar­czews­ki ist Beobachter auf ein­er tiefen Ebene des Seins und ein beg­nade­ter Gestal­ter auf der greif­baren Ober­fläche des Träumens.

  • Plastiken/Bronze

  • Rolf Kuhrt

    Künstler-Portrait

    „Alles, was mich bewegt, fließt let­ztlich in meine Arbeit ein und alles hat damit auch mit mir zu tun, …”

    „Gewis­senstromm­ler” nan­nte Edwin Kratschmer den Zeich­n­er, Holzschnei­der und Bild­hauer Rolf Kuhrt und fügte hinzu, „der aus sein­er sozialen Haut nicht her­auskann, eine nim­mer­müde Kas­san­dra.” Beze­ich­net ist damit der moralis­che Aspekt seines Œuvres, zu dem der Kün­stler sich beken­nt: „Sich­er bin ich irgend­wie Moral­ist. Aber ich suche in meinen Arbeit­en immer nach einem Besseren als ich selb­st bin.” 

    Diese Hal­tung des Kün­stlers ist in den let­zten Jahrzehn­ten nicht nur unverän­dert geblieben, er hat sie vielmehr stärk­er akzen­tu­iert. Insofern haben sich auch die Gegen­stände und Stoffe sein­er bild­ner­ischen Auseinan­der­set­zun­gen nicht verän­dert, und das heißt, er ist ständig auf der Suche nach dem eige­nen Ich und dessen Ort in der Gegen­wart, nicht als Weltverbesser­er oder gar Besser­wiss­er, vielmehr als zunehmend Betroffen­er, als ein Jemand, der als Kün­stler wie als Men­sch sich, in den Strudel der Geschehnisse hinein­geris­sen, erken­nt und sich fragt: Bin ich noch in der Lage, ich selb­st zu sein, eigene Ansicht­en auszu­bilden, selb­st zu entschei­den oder müsste ich erken­nen, zunehmend manip­uliert zu wer­den und sehen­den Auges ein­fach mit­ge­spült zu wer­den, nicht in der Lage zu sein, mit den Mit­teln des Kün­stlers Zeichen zu set­zen, Aufmerk­samkeit zu erre­gen, zu sen­si­bil­isieren, vielmehr gefan­gen zu sein? Dage­gen set­zt er die Befreiung, den Aus­bruch, das Bemühen, die Frei­heit zu suchen.